Dienstag, 31. März 2009

Nette Männer !!!

Nette Männer:

Hand hoch! Wie viele verzweifelte Männer gibt es da draußen, die sich selbst als nett, verständnisvoll und zärtlich einstufen und trotzdem Sonntagabend alleine vor dem Fernseher sitzen und ihrem Vorbild Kai Pflaume (ein augenscheinlich netter, verständnisvoller aber auch ein Frauentyp) die Frage ihres Lebens stellen: "Warum will mich keine Frau?"

Bevor ich das beantworte, definieren wir mal die typischen Merkmale eines Mr. Nice Guy. Nur damit sich auch die Männer wiedererkennen, die sich morgens in grenzenloser Selbstleugnung mit einem Poster von Sylvester Stallone vor dem Badezimmerspiegel rasieren.

Du hast in Deinem Freundeskreis Unmengen von hübschen, intelligenten Frauen, von denen Du jede einzelne irgendwann einmal begehrt hast. Jede dieser Frauen hat Dein Geständnis - vorgetragen in einem edlen italienischen Restaurant , in der Hand ein Strauss mit 1.000 roten Rosen (mindestens!) - folgendermaßen quittiert: "Du bist echt ein netter Kerl und ich habe Dich wahnsinnig gern, aber nur als Freund".

Und weil Du so ein echt netter Kerl bist... hast Du Dich der Bitte "Lass uns doch weiterhin Freunde bleiben, ja?" gebeugt, statt der Schlampe Dir gegenüber zu sagen, dass sie für das teure Essen wenigstens einmal die Beine breit machen könnte.

Zum Beispiel so, wie sie es für ihren monatlich wechselnden Idioten von Freund tut, der sie mindestens zweimal die Woche verprügelt und außerdem mit ihrer besten Freundin fremdgeht. Woher Du das weißt? Du bist schließlich ihre Telefonseelsorge. Deine Nummer ist bei Deiner Freundin ganz oben auf den Schnellwahltasten ihres Telefons gespeichert. Natürlich unter "Oma" oder "Tanja", denn die südländischen Macker, mit denen sie derzeit herumhängt, sind rasend eifersüchtig. Meistens ruft sie nachts um 3 an, wenn das Veilchen gerade frisch blüht und sie ungeachtet dessen noch vor 5 Minuten Versöhnungs-Sex mit ihm hatte. In schöner Regelmäßigkeit stößt sie Dir mit "Wenn er doch nur ein bisschen so wäre wie Du!" die verrostete Nagelfeile tiefer ins Herz, während sie Dir Dein C&A-Hemd mit Wasser- und Waschmittelfester Wimperntusche verschmiert.

Ein bisschen so wie Du? Mädel, hier sitzen 100%, warum bekommst Du das nicht in Deinen dummen blonden Schädel? Trotzdem wartest Du, denn Du bist Dir ganz sicher, dass sie irgendwann dieses muskelbepackte Wanzenhirn abschießen und merken wird, dass DU der Richtige bist. Ja, und die Zeit gibt Dir in einem Punkt recht: eines Tages steht sie vor Deiner Tür und heult, bis sich Dein Laminatboden wellt. Er ist weg, durchgebrannt, ein Arsch der nur mit seinem Schwanz denken kann und Du hättest ja so recht gehabt und überhaupt. Du bist sozusagen seit Jahren bereit zur Übernahme und krempelst schon die Ärmel hoch, da sagt sie plötzlich "Du, Dein Freund, der Sebastian.. ist der eigentlich noch solo?". Und in genau dem Moment wünscht Du dir die Hexenverbrennung zurück.

Aber weil Du ein echt netter Kerl bist....

bist Du ihr Trauzeuge, wenn sie dann Sebastian heiratet.

Deine Exfreundinnen, die sich für kurze Zeit in einem Anfall von Mitleid (und weil barmherzige Hilfsorganisationen gerade "in" waren) in Dein Leben verirrt haben, reden ausnahmslos nur Gutes über Dich. Und zwar, dass Du zärtlich, verständnisvoll und ein guter Zuhörer bist und immer für sie da warst, wenn sie Dich brauchten. Und dass Du natürlich der beste Partner bist, den eine Frau sich wünschen kann. Doch den Satz "Du bist mein bester Kumpel und der einzige, der mich wirklich versteht!" hast Du so oft gehört, dass Du inzwischen das Copyright darauf haben müsstest. Auf die Frage, warum sie Dich dann verlassen haben, sagen sie, dass sie es selbst nicht wissen und es wahrscheinlich irgendwann bereuen werden... Alle Welt denkt jetzt, dass Du eine riesengroße Niete im Bett bist. Du bereust, dass Du in eurer Beziehung deine Sado-Maso-Fesselphantasien aus Rücksichtsnahme nicht ausgelebt hast.

Aber weil Du ein echt netter Kerl bist... bist Du auch nach der Trennung noch zärtlich, verständnisvoll, ein guter Zuhörer und immer für sie da (auch wenn Dir im Unterbewusstsein irgendwie klar ist, dass sie so nicht wirklich etwas verloren haben und Du einfach nur blöd bist).

In der Disco führst Du oft lange und ernste Gespräche mit Frauen. Du hast Ihnen nach einer hitzigen Tanzphase ein Glas Wasser gereicht und Ihnen Komplimente über ihre Ausstrahlung und ihre Ohrringe gemacht. Jede ist beeindruckt von Deiner Intelligenz, Deinem Wissen, Deinem Humor und Deiner zurückhaltenden Art. Sie freut sich über Dein Interesse an dem was sie tut und was sie bewegt. Alle anderen Männer, die sie sonst ansprechen würden, seien nämlich nur auf das Eine aus. Wenige Minuten später verlässt sie mit dem dubios aussehenden Typen, der eure Unterhaltung mit den Worten "Du hast einen geilen Arsch! Kommst Du noch mit zu mir?" unterbrochen hat, die Disco.

Aber weil Du ein echt netter Kerl bist... fährst Du ihr hinterher und wartest vor dem baufälligen Plattenbau in einer Gegend, in der Du nichtmal einer 80jährigen Nonne über den Weg trauen würdest, dass sie wieder heraus kommt. Im Morgengrauen verlässt sie mit verheultem Gesicht und zerrissenen Klamotten panikartig das Gebäude. Du fährst das zitternde Häufchen Elend nachhause und sie verspricht dankbar, sich bei Dir zu melden. Ca. 10 km Rückweg vergehen, bis Dir klar wird, dass ihr eure Telefonnummern gar nicht ausgetauscht habt.

Du hast Dich wiedererkannt? Du sitzt vor dem Bildschirm und rufst seit 10 Minuten "Ja, genau! Aber WARUM ist das so?"

Grund 1: Jemand, der einer Frau zu jeder Tages- und Nachtzeit so gut zuhören kann wie Du, ist selten. Und das ist Dein Todesurteil, denn um es mal mit den Worten einer Bulemikerin auszudrücken: "Ich esse nie dort wo ich kotze". Das heißt für Dich, dass sie zwar gerne ihre Sorgen bei Dir ablädt, sich ihren Spaß aber woanders und nicht bei Dir - ihrer seelischen Müllhalde - holen wird.

Grund 2: Nette Männer sind langweilig. Sie verbreiten nicht dieses prickelnde Versprechen eines aufregenden Marlboro-Man-mit-Drei-Tage-Bart- Abenteuers. Frauen sind Pferdeflüsterinnen; sie wollen wilde Hengste zähmen und nicht auf dem Pony-Karussel reiten.

Grund 3: Frauen wissen nicht, was sie wollen und sind dankbar, wenn ihnen jemand die Entscheidung abnimmt. Männer wie Du, die Ihnen alle Wege offen lassen und ihnen signalisieren "Es wird so ausgehn, wie Du es magst, ich werde all das tun was Du sagst, ich werde da sein, wenn Du nach mir fragst" werden leider auch irgendwann fragen müssen "Äh...Wo willst Du hin?" wenn ihre Angebetete mit dem Kerl abzieht, der ihr sagt "Du willst mit mir ins Bett, gibs zu!".

Grund 4: Wohl der entscheidende Faktor ist die Tatsache, dass irgendwo in dem grossen Buch der menschlichen Geschichte verankert ist, dass nette Männer nicht mit netten Frauen zusammen kommen dürfen. Anscheinend ist das ein physikalisches und psychisches Polaritätsproblem, vergleichbar wie bei einem Magneten. (+) und (+) stoßen sich nun mal ab. Was bedeutet das also für Dich? Werde ein rücksichtsloses Arschloch, dem die Gefühle einer Frau völlig an den Sackhaaren vorbeigehen.

Aber weil Du ja ein echt netter Kerl bist... wirst Du weiterhin Deiner Linie treu bleiben und darauf hoffen, dass sich irgendwann die physikalischen Gesetze ändern!

Freitag, 27. März 2009

Gegen das schlechte Wetter.

Ja, ich gestehe, ich bin ein Trekki. Ich stehe zwar mehr auf die Glatze von Jean Luc Picard - aber die alten Recken sind auch immer wieder gerne bei mir gesehen.
Und nachdem sich der Frühling noch nicht so recht einstellen will, hat der Narr in mir dieses nette Musik-Video von Leonard Nimoy erspäht. Wenn schon das Wetter schei..e ist, auf diese Art etwas gute Laune ins Haus holen.



Beam me up, Scotty.

Sonntag, 22. März 2009

Ostara



Wünsche allen ein gelungenes Ostara, bzw. ein frohen Frühlingsanfang.

Mittwoch, 18. März 2009

Der Beginn vom Rest meines Lebens

Eine Woche vor Ostara hat der schatten_rabe immer Geburtstag. Und da habe ich dann mal darüber nachgedacht,
wieso feiert man einen Tag - der einen näher ans eigene Grab bringt?
Hey, Herzlichen Glückwunsch. Wieder ein Jahr weniger vom Rest deines Lebens.
Irgendwie makaber das ganze, oder!
Und sowieso, früher waren Geburtstage besser. Mama und Papa haben alles bezahlt, man war König für einen Tag und durfte danach immer irgendetwas, was man vorher nicht durfte. Nur die Lieben Tanten und Omas ... hach bis du aber Groß geworden, ah neee wie die Zeit vergeht, Schmatz.
Und heute? Heute kostet es dich dein Geld. Die Kosten - Nutzung Rechnung geht nicht mehr auf, dein Atem wird schlecht und überhaupt, wenn ich an früher denke - da war alles besser. Bäh.
Naja, 36 bin ich geworden. Meine Zeit des Glück's müsste damit angebrochen sein. Die drei als Glückszahl, ich erwähnte das schon.
Ein Beispiel noch mal: 3+6=9. 9=neun Monate inne Mutter. Das ist wahre Zahlenmagie, wobei sich mir jetzt natürlich die Frage stellt - diese neun Monate, wieso werden die zum alter nicht dazugerechnet. Ich bin ja immerhin im alter von neun Monaten Geboren.
Ich könnte jetzt auch einen Vergleich zum Ostara-Fest anstellen, aber das lass ich besser, bevor es zu abgedreht wird.
Und so ende ich heuer mit einem Zitat von George Bernard Shaw, das im besten Narrentum als Lebensweisheit da stehen soll:

"Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mann viele gute Taten tun muss, um zu beweisen, dass er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, dass er nichts taugt."

Donnerstag, 12. März 2009

Rabenschwarze Tage Teil.3 - Amoklauf in Winnenden

Unfassbare Ereignisse an einer Realschule bei Stuttgart: Bei dem Amoklauf eines 17 Jahre alten Ex-Schülers wurden 16 Menschen getötet. Der Täter wurde nach kurzer Flucht von den Polizeibeamten gestellt - und kam bei einer Schießerei ums Leben.
Wirklich so Unfassbar?

"Die deutsche Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat unterdessen erschüttert auf den Amoklauf reagiert. "Das lässt einen sprachlos in dem Augenblick", sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin. "Das ist erschütternd." Zuerst müsse gefragt werden, wie man präventiv tätig werden könne, um so etwas zu verhindern. Es müsse herausgefunden werden, was Auslöser für den Amoklauf sein könnten."
Frau von der Leyen, fangen sie an die Ursache bei ihrer Politik zu suchen.

Das dumme Gequatsche geht los: Killerspiele, Gewalt Videos und was weiss ich was für dubiose Gründe man erforscht. Zu alle dem, Ideologisch korrekte aufgearbeitete Analysen, die kein Mensch braucht und die niemanden helfen, weil einige ganz wichtige Aspekte der Tataufklärung gewissenhaft außen vor gelassen werden.
Der Junge hatte einfach das falsche Geschlecht!

"Ein Klassenkamerad berichtete in SPIEGEL ONLINE, Tim K., ein Einzelkind, sei "schwer frustriert" gewesen. Er habe im vergangenen Jahr seinen Realschulabschluss nicht bestanden. Viele seiner Mitschüler wechselten auf weiterführende Schulen oder begannen eine Ausbildung. Was wurde aus K.?"

Es ist auch klar, dass in vielen Familien die Väter fehlten. „Vom Jugendamt hört man immer wieder: ,Wir brauchen einen Mann, der in die Familie geht. Da ist nämlich keiner’“. Dazu kommt, dass Jungen heute vor allem weiblich sozialisiert aufwachsen, sei es im Kindergarten, in der Schule oder in der Familie. „So tun sie sich schwer, ihre eigene männliche Identität zu entwickeln“.
Die Politik setzt sich für Männer und Söhne kaum ein:
Zum einen gibt man vor, Frauen zu fördern, und zum anderen muss die mysandrische Ideologie am Leben erhalten bleiben, die Frauen als Opfer ausgibt und Männer als deren geborene Täter.
Im Dienste dieser Ideologie sind Bundesministerien, die seit Langem männliche Lebenswelten von der Erforschung ausschließen. Sie haben lediglich Frauen und Mädchen als Opfer im Blick. Deren Probleme erforschen sie, und Hilfsprojekte werden für sie ins Leben gerufen. Wenn Jungen und Männer hingegen nicht funktionieren, dann sind sie „out“. Sie werden nach fragwürdigen Menschenbildern behandelt: Entweder sie funktionieren und sehen gut aus, oder sie sind untauglich.

"Das ist noch immer chic und lässt keinen Lebensbereich unberührt. Und ebenso ist kein Ende abzusehen. Obwohl vor allem in der jungen Generation allmählich Gereiztheit über die allgegenwärtigen Phantombilder von den bösen Männern und ihrem notwendigen Korrelat, den guten Frauen, aufkommt. Doris Lessings Empörung über die Schweinskopfmetapher gab den Ton vor, der sich zu verallgemeinern beginnt.
Schockiert sei sie über die gedankenlose Abwertung von Männern, denn die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen könnten die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer niedermachen, ohne dass irgendjemand etwas dagegen tue. Die Abwertung des Männlichen sei so sehr Teil unserer Kultur geworden, dass sie kaum noch wahrgenommen werde."
"Wir leben mittlerweile in einer Kultur, in der nichts Schlechtes über Frauen gesagt werden darf und nichts Gutes über Männer. Frauenfeindlichkeit endet vor Gericht, Männerfeindlichkeit auf einem Autoaufkleber", hat Amica-Redakteurin Meike Winnemuth mal gesagt.

Aus dem Genderama Blog dazu noch folgendes:
>"Aufgrund von Sondersendungen zum Amoklauf nimmt der SWR die für an diesem Tage geplante Sendung über die Jungenkrise aus dem Programm.Diese Entscheidung kommentiert Dr. Bruno Köhler mit den Worten: "Da hat man nicht verstanden, dass in dem Film die Ursachen auch für solche Extreme beschrieben werden." Worauf der Buchautor Wolfgang A. Gogolin einwendet: "Ich vermute, genau das hat man recht genau verstanden und hat wenig Interesse, es zu senden. Die denkbaren Ursachen dürften der machthabenden feministischen Fraktion kaum schmecken." In der Tat: Ausgerechnet an einem Tag, an dem ein Junge Amok gelaufen ist, zur Hauptsendezeit auf die einseitige Mädchenzuwendung an unseren Schulen hinzuweisen, das wäre für die Feministinnen ein medialer GAU gewesen. Die Leute könnten heute ja aufgerüttelt genug sein, um endlich Konsequenzen einzufordern."<

"Von einem Sachbuch über Trauma. Darin steht, daß die posttraumatische Belastungsstörung vor allem bei zwei Gruppen von Menschen erforscht wurde: Soldaten, die an der Front waren und Frauen, die sexuelle Gewalt erfahren haben - die Autorin formulierte, daß man - nur mal Traumatisierungen betrachtend - sagen könne, es gibt einen Krieg der Geschlechter, der die selben Symptome erzeugt wie ein Krieg zwischen Nationen - bei den Opfern. Das Buch heisst "Die Narben der Gewalt" von Judith Herman."

Welche Gründe gibt es noch die einen Menschen zu solch einer Tat bewegen?
Sind es eventuell auch die Mitschüler/Innen oder Arbeitskollegen/Innen, die den Täter einfach ausgeschlossen haben, Witze über ihn gerissen haben oder sonstige Sachen, die einfach nicht aufhören wollten.
Computerspiele z.B. sind daher nicht der Grund, sondern wenn dann eine Begleiterscheinung.
Ich denke eines der wichtigsten Mittel gegen Amoklaeufe Jugendlicher sind die Eltern, beide Elternteile. Anstatt sich über Ballerspiele zu beschweren sollten sie sich ein wenig um ihren Nachwuchs kümmern und Zeit mit ihnen verbringen. Wenn der Jugendliche am Boden zerstört nach Hause kommt, sollten die Eltern mit ihm reden, was anscheinend nicht mehr selbstverständlich ist.
Nehmen wir mal ein Beispiel: Ein Junge, der nicht besonders aussieht, wird des öfteren gemobt und steht in der öfters allein da. Niemand weiß ober er Kumpels hat und was er Samstagabends so macht. Es wäre doch gut, wenn man sagen würde: Schaut ihn euch an, wie er leidet. Was wird wohl aus ihm werden, wenn er mit einem Hass auf die Welt aufwächst?

Das alles bedeutet, dass Menschen ihre Mitmenschen ignorieren und nicht mehr ernst nehmen. Stark sein, Toll sein, Frech sein, Cool sein, Egoismus pur. Daraus kann man schliessen, dass deswegen so jemand denkt er kann sich nur noch so wehren. Es ist ein Fehler, dass Leute nicht mehr auf Notrufe reagieren und ignorant sind gegenüber Problemen der anderen. Besonders dann, wenn es nicht zum politisch Korrektem Weltbild passt.
Es ist wichtig, dass die Leute sehen, dass man sich für sie interessiert und sie nicht alleine stehen.
Zumindestens sollte sich jede(r) Einzelne mal Fragen was er selbst tun kann. Offensichtlich ist das mächtig von Nöten.
Denn das was hier passiert ist, ist euer aller Erbe und wenns euch nicht gefällt, dann werdet bessere Menschen und ihr kriegt ne bessere Welt.

Montag, 9. März 2009

Hymnus Schatten_Rabe

Es gibt Lieder, da glaubst du, das Ding ist nur für dich geschrieben worden.
Dieses Lied ist so eines, für mich jedenfalls. Mein Leben bis jetzt und die gewünschte Zukunft, in ein paar Zeilen zusammengefasst - vorgetragen von Göttern.

Samstag, 7. März 2009

Rabenschwarze Tage Teil.2

Nach soeinem Tag sollte man meinen, schlimmer kann es nicht mehr kommen! Es ist mal wieder Weltfrauentag.


Da möchte ich natürlich meinen Beitrag leisten, und als erstes fällt mir da ein Lateinisches Sprichwort ein: "audiatur et altera pars." ( auch die andere Partei muss gehört werden )

Eines der großen Üblen ist der Menschenhandel, und weil ich da was im Web gefunden habe was zu dieser ganzen Sache passt, möchte ich das hier wiedergeben:
UNO-BERICHT - Frauen mischen im Menschenhandel mit. Von Merle Schmalenbach
Ein aktueller Uno-Bericht zeigt: Menschenhandel ist nach wie vor ein weit verbreitetes Phänomen. Immer häufiger sind Frauen dabei nicht nur Opfer. In einigen Staaten stellen sie die Mehrheit der Täter. (Tschuldigung - Täterrinnen natürlich)
Berlin - "Ein Verbrechen, das uns alle beschämt", steht in großen Lettern auf dem aktuellen Uno-Bericht zum Menschenhandel. Dessen Inhalt überrascht vor allem in einem Punkt: Häufig sind Frauen die Täterinnen. Sie führen die Statistiken in 30 Prozent der untersuchten Länder an. In Osteuropa und Zentralasien stellen sie sogar über 60 Prozent der verurteilten Täter und Täterinnen.
"In diesen Gebieten ist es die Norm, dass es Frauen sind, die mit Frauen handeln", sagt Antonio Maria Costa, Exekutivdirektor des Uno-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC). In Europa seien Frauen in kaum einem anderen Zweig der Kriminalität dermaßen aktiv. Selbst ehemalige Opfer würden zu Täterinnen, so der Bericht. "Es ist schockierend", sagt Costa gegenüber der Presse.
Die UNODC hat Daten aus 155 Ländern ausgewertet. Sie betreffen die Jahre 2007 und 2008. Es ist die bisher umfangreichste globale Untersuchung, die sich mit dem Menschenhandel befasst. Auf 292 Seiten lässt sich nachlesen, wie weit verbreitet Menschenhandel auch heute noch ist - und wie schwer es ist, an Daten zu kommen.
Zwei Millionen Menschen sind jährlich betroffen.
"Manche Länder informieren uns noch nicht einmal über das Problem in ihrer Mitte", sagt Costa. "Entweder sind sie zu unorganisiert, um die Informationen zu sammeln, oder sie wollen sie nicht mit uns teilen - vielleicht aus Scham."
Daher existieren auch nur Schätzungen über das Ausmaß: Etwa zwei Millionen Menschen geraten jährlich in die moderne Form der Sklaverei, so die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). Laut UNODC wird nur eines von hundert Opfern gerettet.
Sexuelle Ausbeutung scheint der häufigste Grund für Menschenhandel zu sein (79 Prozent), an zweiter Stelle steht Zwangsarbeit (18 Prozent). Allerdings können die Zahlen täuschen, so die UNODC. Zwangsprostitution sei in Städten und an den Straßen sichtbarer und werde deshalb häufiger entdeckt: "Wir sehen nur die Spitze des Eisberges", sagt Costa. "Wie viele hunderttausend Opfer schuften in Ausbeuter-Betrieben, auf Feldern, in Mienen, Fabriken oder sind als Haussklaven gefangen?"
20 Prozent der Opfer sind Kinder
Weltweit seien etwa 20 Prozent der Opfer von Menschenhandel Kinder. In manchen Gebieten Westafrikas liege die Quote sogar bei fast 100 Prozent. Sie entwirren Fischernetze, nähen Luxusgüter, sammeln Kakao, müssen betteln oder sich prostituieren, werden als Kindbräute oder Kamel-Jockeys verkauft. In manchen Kriegsgebieten bekommen sie ein Gewehr in die Hand gedrückt.
Obwohl das Uno-Protokoll gegen Menschenhandel 2003 in Kraft trat, fehlt es dem Bericht zufolge bei der Umsetzung noch in vielen Ländern an politischem Willen oder juristischen Instrumenten, vor allem in Afrika. Die UNODC appelliert an die Regierungen und den privaten Sektor, den Kampf gegen Menschenhandel zu verstärken: "Es ist krank, dass wir im 21. Jahrhundert überhaupt noch einen Bericht über Sklaverei schreiben müssen", sagt Costa.
Die Wirtschaftskrise werde das Problem voraussichtlich verschärfen: Sie vergrößere die Zahl der potentiellen Opfer und steigere den Bedarf nach billigen Gütern und Dienstleistungen. Viele Menschen werden "noch gefährdeter sein", so die UNODC.

Oscar Wild soll mal gesagt haben: "Demokratie ist nichts anderes als das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk."
Da es beim Weltfrauentag auch um die Sogenannte Geschlechterdemokratie geht, können wir aus den Beobachtungen, wie sich diese Sogenannte Gleichberechtigung in der Realität auswirkt, das Zitat folgendermaßen neu auflegen:
"Geschlechterdemokratie ist nichts anderes als das Niederknüppeln des Mannes durch die Frauen und Männer für die Frauen."

"Mann muss den Leuten Feinde geben, das eigene Tun dann einerlei." So wird das Leben des Mannes dann eben zum SchattenLeben. Denn "Geschichte wird immer von Siegern geschrieben, Geschichte ist nie Objektiv". Oder anders gesagt "die Wahrheit erschließt sich einem nicht immer auf den ersten Blick".
Nicht das mir hier jemand meine Meinung falsch auslegt, es geht nicht gegen die Frauen, sondern um Fairnis.
Und das es auch wirklich starke und Tolle Frauen gibt, denen man heutzutage eigentlich die Füsse küssen müßte, könnt ihr am folgenden Kommentar der in der Welt ( http://www.welt.de/welt_print/article3333806/Noetiger-Ein-Jungentag.html ) erschienen ist selber sehen.

Rabenschwarze Tage Teil.1

Die ganze Woche hatte ich vor meinem Schlaffzimmerfenster ein Rabenpaar, das im Liebesreigen seine Runden drehte. Beste Voraussetzungen also, für ein gelungenes Wochenende.
Das Sie ausgerechnet heute nicht da waren, hätte mir ein Warnung sein sollen.
Wie besagt doch ein bestimmtes Gesetz? "Alles was schiefgehen kann - muß unweigerlich auch schief gehen."
Dieses Gesetz stimmt.

Es hätte heute ein so Klasse Tag werden können.
Schönes Wetter, Rabenschrey im Unlicht in Düsseldorf, danach Heidenlärm in Neuss, dabei 1-3 nach Pilsener Brauart, und weils ja mein Glücksjahr ist (wie ich schon erwähnte) vielleicht sogar das ein oder andere nette Wort von einer Frau (ja manchmal bin ich ein Träumer und hoffe auf Utopisches). Mehr verlange ich doch gar nicht vom Leben.
Aber nein, nicht mal das war mir gegönnt. Irgendwie war es, als ob Loki sich auf meine Schultern gesetzt hat.
Es gibt so Tage da verliert man, und es gibt Tage da gewinnen die Anderen. Heute war einer dieser Tage. Auf Einzelheiten gehe ich hier jetzt nicht weiter ein, in der Hoffnung das Heute schneller zu vergessen. Ein SchattenLeben eben. Und Morgen geht der Horror weiter.
Nun gut, unser eins ist es ja gewohnt, auch wenn einen manchmal der Lebensmut verlässt.
Und dem F.C.Bayern erging es ja diese Woche auch nicht besser.

Dienstag, 3. März 2009

Rabengeschrey

Rabengeschrey - Rabenschrey:
Leider verlassen mit Sintram und Psycho zwei wichtige Mitglieder die Band. Am 07. März schlagen sie bei Unlicht in Düsseldorf auf. An diesem Samstag wird die Band den ganzen Tag dort zugegen sein, mehrfach akustisch aufspielen.
Ich hoffe das ich das schaffe, und Samstag dabei sein kann, da die Band an diesem Tag auch ihre neue CD vorstellen will.

Rabengeschrey - ein Buch:
Was liest der Schatten_Rabe so? Unter anderem Rabengeschrei: Von Raben, Rillen, Runen und Recken.
Produktbeschreibungen von Amazon.de:
Aus dem Gothic Kalender 2002 von Sonic Seducer: Diese Sammlung von fiktiven, magischen und wissenschaftlichen Texten verschiedener Autoren erschien ursprünglich 1987 beim Clemens Zerling Verlag – damals ein illustres Buch, das eine Menge verriet über den Mythos um die Rabenvögel. Die Second Sight Books-Ausgabe nun erscheint in optisch wesentlich ansprechenderem Layout – das Format hat sich ein wenig vergrößert, und auch Zeichnungen sind verändert oder hinzugefügt worden. Inhaltlich ist die neue Version des Buches um Einiges umfangreicher – einige Märchen, Sagen und Erzählungen mehr werden dem interessierten Leser zugänglich gemacht. So kann man in diesem Buch unter anderem erfahren, was es mit dem Merseburger Rabe auf sich hat (Orplid-Hörer werden sich dessen sicher gewahr sein), welche Bedeutung den Raben in der germanischen Mythologie zuteil wird, was man in Island über die schwarzgefiederten Unheilsverkünder denkt und welche Rolle die Raben auf dem linkshändischen Weg spielen (hier ein Artikel vom wunderbaren Josef Dvorak). Natürlich darf auch eine genaue Beleuchtung des allerorten bekannten „Nevermore“ krächzenden Rabens von Großmeister Edgar Allen Poe nicht fehlen, und so bleibt nur zu sagen, daß dieses Buch ein Leckerbissen für all jene ist, die sich ernsthaft (gleichermaßen kurzweilig wie informativ) mit dem Mythos um die Corvidae-Familie beschäftigen möchten.“ Frauke Stöber Kurzbeschreibung"RABENGESCHREI" - eine Auswahl von Texten aus Mythologie und Lyrik, die allesamt den schwarzen Vogel zum Thema haben, sei es als Begleiter Odins, als Haus- und Schloßrabe, als Todesbote, als Sternbild, als Dieb oder lockerer Geselle. Ein Gedicht aus der Edda und Varianten von Grimms Märchen "Die drei Raben" sind ebenso vertreten wie Edgar Allen Poes "Der Rabe", aber auch zahlreiche moderne Beiträge, u.a. ein Essay des Wiener Psychoanalytikers und Performance-Künstlers Josef Dvorak und ein Theaterstück von Duke Meyer vom Rabenclan. Der Leser erhält außerdem aufschlußreiches Hintergrundwissen zu den alten Texten und zum Wesen der Rabenvögel. Auf kurzweilige Art wird gezeigt, daß der Rabe keineswegs nur Unheilsverkünder und Todesbote ist. Ergänzt werden die Texte durch zahlreiche Rabenillustrationen und faszinierende Holzstiche von Gustave Doré.
Viel Spass beim lesen.

Montag, 2. März 2009

Gestern war Heute noch Morgen

Willkommen im Monat Lenzing,
der März also. Nun gilt im Heidentum die 3 (6,9,12) als Glückszahl, und diesen Monat habe ich Geburtstag. Wenn ich nun ein bissel Zahlenspielerei betreibe, und alle Zahlen und Daten in diesem Monat, die für mich relevant sind zusammennehme (ich werde z.B. 36), dann müsste dieses Jahr mein Ultra Hammer mäßiges Glückjahr werden. Eigentlich brauche ich mich nur noch zurücklehnen und warten bis mir das Glück in den Schoss fällt. Schaun mer mal.

Narrenzeit - Karneval war es.
Für mich ist am Karneval ein jeder Tag Aschermittwoch. Die beste Zeit also, sich Zuhause einzuschließen, ein gutes Buch zu lesen oder über dieses und jenes nachzudenken.
Z.B. darüber warum Weiberfastnacht immer noch Weiberfastnacht ist und nicht einfach nur Fansacht? Warum stürmen immer noch die Frauen alleine die Rathäuser, und nicht Männer und Frauen gemeinsam? Das wäre doch ein schöner Beitrag zur Geschlechterdemokratie, da man ja in diesem Zusammenhang auch alle männlichen Traditionen zerstört hat bzw. dabei ist sie zu zerstören. Welche Tragödien die Art und Weise mitsich bringt habe ich in meinem Eingangs - Post schon angedeutet.

Munin zum Februar; 90 Jahre Wahlrecht für Frauen in Deutschland.
Auch unsere "Frau" Bundeskanzler Merkel hat in ihrer Videobotschaft das Thema aufgegriffen und macht auch gleich Werbung für mehr Frauen in der Politik, mit all der so gewohnten einseitigen Förderung für Frauen.
Vergessen worden dabei ist nur, das die Männer ebenfalls seit dem Gleichen Datum erst das Wahlrecht bekommen haben, und keine Sekunde früher. Mal abgesehen davon, das dieses Wahlrecht in erster Linie von den Soldaten und Seeleuten, die im ersten Weltkrieg soviel bitteres Leid erfahren mussten, erkämpft worden ist. Und das macht diese einseitige Betrachtung der Sache besonders Pervers.

Trübsal am Wochenende,
Ähhh.... der F.C. Bayern kackt in der Bundesliga zur Zeit ja ganz schön ab. Vielleicht sollte ich denen mal etwas von meinem zu erwartenden Glück zukommen lassen.